Der Garten als privater Rückzugsort und Wohlfühloase
Ein Garten ist in der Regel mehr als ein einfacher Außenbereich, sondern ein Ort, der zum Erholen und Entspannen einladen soll. Entscheidend dafür ist vor allem eine stimmige Atmosphäre und eine harmonische Gartengestaltung, die die Privatsphäre schützt und das allgemeine Wohlbefinden fördert. Schon bei der Gestaltung eines Gartens sollte man daher einige Dinge berücksichtigen, die sich durchaus aber auch als Teil einer großen oder mehreren kleinen Renovierungen umsetzen lassen.
Worauf kommt es also an, wenn man einen Garten möglichst gemütlich und unkompliziert gestalten möchte?
Vorteile einer multifunktionalen Umzäunung – Beispiel Stabmattenzaun
Bei der Auswahl eines passenden Zauns sollte man berücksichtigen, dass dieser nicht nur eine optische Grundstücksbegrenzung ist, die Unbefugte vom Betreten des Grundstücks abhält, sondern ein Zaun auch als Sicht-, Lärm- und / oder Windschutz dienen kann. Je nach den Gegebenheiten vor Ort kann es also durchaus sinnvoll sein, einen Zauntyp auszuwählen, der mehrere Funktionen erfüllt. So kann ein Stabmattenzaun beispielsweise mit Sichtschutzstreifen ausgestattet oder auch bepflanzt werden, um Wind und fremde Blicke aus dem Garten fernzuhalten.
Gabionenzäune eignen sich aufgrund ihrer Beschaffenheit zudem besonders gut, wenn es darum geht, den Garten vor lauteren Geräuschquellen, etwa Straßenverkehr, abzuschirmen.
Pflegeleichte Pflanzen und Terrassenbereich
Bei der Bepflanzung ist es ratsam, Pflanzen zu wählen, die wenig Pflegeaufwand benötigen und dennoch Farb- und Duftakzente im Garten setzen. Dafür eignen sich etwa Lavendel, Wieseniris oder Frauenmantel, pflegeleichte Stauden wie die Herbst-Anemone oder auch robuste Gehölze wie Eibe oder Kornelkirsche. Selbstverständlich gilt es bei der Pflanzenauswahl auch den Standort zu berücksichtigen.
Eine Terrasse, die zum Verweilen und Entspannen einlädt, sollte vor allem mit gemütlichen Gartenmöbeln ausgestattet sein. Für den Untergrund bzw. den Terrassenbelag eigenen sich je nach Budget und persönlichem Geschmack unterschiedliche Materialien, bei denen vor allem die Faktoren Pflegeaufwand und Langlebigkeit berücksichtigt werden sollten. Gepflasterte Terrassen oder auch Keramik-Terrassenplatten, sind in der Regel deutlich pflegeleichter und langlebiger als Holzdielen.
Natürliche, ökologische Elemente integrieren
Es ist nie verkehrt, Elemente in einem Garten zu integrieren, welche die Biodiversität fördern und den Garten lebendiger machen, schließlich werden viele Tiere zunehmend von ihren natürlichen Habitaten verdrängt. Insektenhotels, Wildblumen oder auch ein kleiner Kräutergarten sorgen dafür, dass Nützlinge wie Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und Co. Nahrung und Unterschlupf finden und bieten so die Gelegenheit, mit wenig Aufwand einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz und zur Artenvielfalt zu leisten.
Fazit
Ein Garten ist, wie eingangs erwähnt, ein höchst privater Rückzugsort, der Ruhe und Erholung vom teils hektischen Alltag und Raum für verschiedenste Aktivitäten bietet. Durch eine durchdachte Gestaltung, bei der der Kreativität kaum Grenzen gesetzt sind, sollte man Aspekte wie Zweckmäßigkeit, Haltbarkeit und den Pflegeaufwand keinesfalls außer Acht lassen, um möglichst lange Freude am Garten zu haben. Dass ein Garten immer mit regelmäßiger Pflege und gelegentlichen Renovierungsarbeiten verbunden ist, sollte klar sein.


